Neuigkeiten

Die Koblenzer Wochen der Demokratie endeten am 3. Oktober 2020. Trotz Corona regten zahlreiche Veranstaltungen zur Auseinandersetzung mit der demokratischen Kultur an und setzten Impulse für eine lebendige Diskussion über unsere Gesellschaft. Besonderer Dank gilt den vielen lokalen Institutionen und Vereinen, die das Programm der diesjährigen Koblenzer Wochen der Demokratie gestaltet haben.

Auch außerhalb der Koblenzer Wochen der Demokratie können Projekte, die zur Demokratieförderung beitragen, im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ unterstützt werden: Die Partnerschaft für Demokratie Koblenz ruft dazu auf, für das Jahr 2020 noch Projektanträge einzureichen!

Wer kann gefördert werden?

  • Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen (Vereine, Institutionen) mit Sitz in Koblenz

Was kann gefördert werden?

  • Projekte, die mit den Kernzielen des Bundesprogramms in Einklang stehen: Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen
  • Projekte, die in Koblenz stattfinden und sich auf die lokale Gesellschaft auswirken
  • Projekte, die sich an Kinder und Jugendliche, deren Eltern und Bezugspersonen, junge Erwachsene, pädagogische Fachkräfte sowie ehren-, neben- und hauptamtlich in der Kinder- und Jugendhilfe und an anderen Sozialisationsorten Tätige oder die breite Zivilgesellschaft richten
  • Projekte, die 2020 durchgeführt und beendet werden

Die Richtlinien und das Antragsformular finden Sie unter „Leitlinien“ und „Antragstellung“.

 

Stellungnahme zur Beteiligung der AfD-Fraktion Koblenz an den Koblenzer Wochen der Demokratie 2020

Der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Koblenz möchte zu den jüngsten Ereignissen rund um die Beteiligung der AfD-Fraktion Koblenz an den Koblenzer Wochen der Demokratie folgende Stellungnahme abgeben:

Wir im Begleitausschuss befassen uns intensiv mit der aktuellen Diskussion auf Basis der an uns herangetragenen Kritik und beziehen klar Stellung, wenn es um demokratiezersetzende und/oder extrem rechte Positionen sowie autoritäre Gesellschaftsvorstellungen geht, wie sie in weiten Teilen der AfD zu finden sind.

Wir bekennen uns eindeutig zu den Inhalten des Grundgesetzes. Insbesondere zur Würde aller Menschen (Artikel 1) und zum Benachteiligungsverbot (Artikel 3). Wir können daher verstehen, dass rassistisch diskreditierbare Menschen, Juden und Jüdinnen, Sinti und Roma, überzeugte Demokraten und Demokratinnen und viele andere unglücklich über die Teilnahme der AfD an den Wochen der Demokratie sind und dies sehr kritisch sehen. Das tun wir auch. Jedoch sahen wir zum Zeitpunkt der Entscheidung keine Möglichkeit, der AfD-Fraktion Koblenz die Teilnahme mit der Online-Veranstaltung „Die DDR: Geschichte, Erinnerung, Mahnung, Aufarbeitung – Vorträge von Zeitzeugen und Historikern“ an den Wochen der Demokratie zu verweigern, nachdem alle Fraktionen der Stadt dazu aufgerufen wurden, sich aktiv zu beteiligen. Die aktuelle Debatte regte und regt weiterhin die interne kritische Reflexion der unterschiedlichen Rollen und Aufgaben an, die die aus der Historie heraus gewachsenen diversen Strukturen der Koblenzer Wochen der Demokratie und des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ mit sich bringen.

Die Veranstaltung der AfD-Fraktion Koblenz wurde in den Programmkalender der Koblenzer Wochen der Demokratie auf der Webseite wozu-demokratie.de aufgenommen, der sowohl durch „Demokratie leben!“ geförderte als auch nicht bezuschusste Veranstaltungen enthält. Die Veranstaltung der AfD-Fraktion Koblenz erhält keine finanzielle Bezuschussung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“. In Zukunft wird genau darauf zu achten sein, welche Veranstaltungen bzw. Organistor*innen wo und in welcher Form aufgenommen werden. Diese Evaluierungslücke ist für das kommende Jahr zu schließen, indem der bestehende Begleitausschuss auch für die nicht finanziell unterstützten Angebote der Koblenzer Wochen der Demokratie die Verantwortung trägt oder aber ein eigenes Kuratorium für das Programm der Koblenzer Wochen der Demokratie gebildet wird.

Wir regen alle zivilgesellschaftlichen Initiativen an, nicht aus den Wochen der Demokratie auszusteigen, sondern mit uns weiterhin in einem konstruktiven Dialog zu verbleiben.

gez. Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie Koblenz

Die im Jahr 2018 erstmals veranstalteten „Koblenzer Wochen der Demokratie“ mit ihrem für die Entstehung der Bundesrepublik so wichtigen Thema der „Rittersturzkonferenz“ fanden eine große Resonanz, die zahlreichen Veranstaltungen waren sehr gut besucht. So wurde die Veranstaltungsreihe 2019 unter dem Titel „Wozu Demokratie? Weil wir die Wahl haben!“ fortgeführt. In diesem Jahr widmen sich die „Koblenzer Wochen der Demokratie“ ebenfalls einem aktuellen Thema. Unter dem Motto „75 Jahre später – Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen“ soll auch 2020 wieder eine intensive Auseinandersetzung mit der demokratischen Kultur angeregt werden.

Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Konzentrationslager von Auschwitz. Mehr als 1 Millionen Menschen hatten die Nazis dort zuvor ermordet. Auschwitz erinnert an die Gräueltaten, zu denen Menschen imstande sind – angetrieben von Ideologien, Rassenfeindlichkeit und Menschenhass.

In Zeiten, in denen wir einen besorgniserregenden Rassismus, eine zunehmende Intoleranz und eine Welle von Hassdelikten erleben, ist es umso wichtiger, daran zu erinnern sowie Verbindungen zu gegenwärtigen und zukünftigen Problemen und Entwicklungen sichtbar zu machen.

Die „Koblenzer Wochen der Demokratie“ wollen dem Auftrag, den uns unsere Geschichte auferlegt, nachkommen: zu erinnern und nie wieder zuzulassen, aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen und Demokratie zu leben.

Ich würde mich freuen, wenn die unterschiedlichen Formate und Ausrichtungen unserer Veranstaltungsreihe auch in diesem Jahr zahlreiche Impulse für eine lebendige Diskussion über unsere demokratiegeprägte Gesellschaft setzen.

PD Dr. Margit Theis-Scholz
Bildungs- und Kulturdezernentin der Stadt Koblenz

Schirmherrschaft

Malu DreyerSehr geehrte Herren und Damen,

die Koblenzer Wochen der Demokratie laden auch in diesem Jahr wieder zur konstruktiven Auseinander­setzung mit Demokratie ein und öffnen in vielseitigen Veranstaltungen Raum für Diskussion, zum Austausch und zur Unterhaltung. Unter dem Motto: „75 Jahre später – Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen“ erinnern sie auch an die Befreiung von Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee im Januar 1945.

Auschwitz ist zum Inbegriff der nationalsozialistischen Menschheits­verbrechen, insbesondere des Holocaust an den europäischen Juden und Jüdinnen geworden. Es ist ein Mahnmal, dass uns daran erinnert, für Demokratie und Menschenrechte überall auf der Welt einzustehen.

Die Verbrechen der Nationalsozialisten und das unfassbare Leid der Opfer dürfen niemals vergessen werden! Die Erinnerung an die grauenvollen Verbrechen während der NS-Zeit lehrt uns, wachsam zu sein und mit aller Kraft jedweden Bestrebungen entgegenzutreten, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gefährden.

Gerade in Zeiten, in denen Gewalt und Menschenfeindlichkeit wieder aufkeimen, ist es umso wichtiger, das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie zu unterstützen und entschieden unsere Stimme gegen Rassismus, Antisemitismus und die Verachtung von Minderheiten zu erheben.

Ich danke den Organisatoren und Organisatorinnen sowie allen Beteiligten für ihr Engagement rund um die Koblenzer Demokratiewochen und wünsche allen interessierten Bürgern und Bürgerinnen wertvolle Eindrücke und schöne Begegnungen in Koblenz.

Malu Dreyer
Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz

Programmübersicht

Hinweis: Die unterschiedlichen Farben der Programmpunkte zeigen an, ob die Veranstaltung mit Mitteln des Förderprogramms „Demokratie leben!“ bezuschusst wurde. Veranstaltungen, die hell blau markiert sind, werden gefördert. Veranstaltungen in dunkelblau sind Teil der Koblenzer Wochen der Demokratie, werden jedoch von den jeweiligen Veranstalter*innen selbst finanziert.

September

06Feb(Feb 6)20:0005Sep(Sep 5)22:00EINNORDEN, die/der LETZTE macht das Licht ausJBS Haus Metternich

01Sepalldayvor aller augen – hinter dem zaun: Sprachliche und kommunikative Praktiken des Ausblendens von Wirklichkeit im nationalsozialistischen KoblenzOnline

01Sep9:3003Okt(Okt 3)19:00BüchertischBuchhandlungen Reuffel + Heimes

01Sep12:0013:30Kriegsende, Befreiung, Neubeginn? Ein antifaschistischer Stadtrundgang anlässlich des Antikriegstags

04Sep18:0020:00Quizabend für Demokratie und gegen RechtsextremismusObere Wiese des FC Germania Metternich 1912 e.V.

04Sep19:1522:00Open Air Kino: Harriet - Der Weg in die FreiheitKurt-Esser-Haus

05Sep19:0022:00Vernissage einnOrden - macht wer das Licht aus?Jugendbegegnungsstätte Haus Metternich

06Sep16:0018:30Koblenz spricht - online!Online (Zoom-Meeting)

09Sep16:0017:00Virtueller Besuch bei der Europäischen Kommission in BrüsselOnline

10Sep18:3021:30Vortrag und Filmvorführung: „Feindanalysen: Über die Deutschen“ und „Der Staat gegen Fritz Bauer“Apollo-Kinocenter

12Sep(Sep 12)10:0013(Sep 13)18:00Workshop: "Dialog mit Andersdenkenden"Kulturfabrik

13Sep17:0019:00Filmvorführung: "Seelen in Deutschland"Apollo-Kinocenter

15Sep18:3020:00Vortrag und Diskussion: Politische Partizipation und Parteipräferenzen von ZuwanderernKulturfabrik

16Sep17:0019:00Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und der europäische Green Deal: Erwartungen an die deutsche EU-RatspräsidentschaftOnline

17Sep17:3019:00Corona und Grundrechte - wie viel Verbot ist erlaubt?Kulturfabrik

18Sep18:0019:3070 Jahre Schuman-Plan - 70 Jahre Europäische Union - Eine BilanzOnline

18Sep18:0019:30Die DDR: Geschichte, Erinnerung, Mahnung, Aufarbeitung – Vorträge von Zeitzeugen und HistorikernOnline

20Sep18:0019:30Verfolgung und Widerstand im nördlichen Rheinland-PfalzOnline

23Sep18:0019:30Die Ära Adenauer - Aufbruch in die DemokratieOnline

24Sep19:0020:30Kriminalitätseinstellungen und politische RadikalisierungKulturfabrik

27Sep17:0019:00Wissenschaftstheorie und DemokratieDiehl's Hotel Koblenz-Ehrenbreitstein

28Sep19:0020:30Einigkeit und Recht und Freiheit – 30 Jahre Wiedervereinigung und wie geht es weiter?Bischöfliches Cusanus-Gymnasium

29Sep19:0020:30Weimarer Verhältnisse? Wie man aus der Geschichte das Falsche lerntKulturfabrik

Oktober

01Sep9:3003Okt(Okt 3)19:00BüchertischBuchhandlungen Reuffel + Heimes

01Okt8:4519:00Herbstexkursion nach RemagenHBF Koblenz- Bahnhofshalle

01Okt19:0020:30Die Auswirkungen von Corona auf die DemokratieOnline

02Okt18:0019:30Deutschland in Europa - Die deutsche EinheitOnline

03Okt19:3021:30Sie heißt DemokratieTheater am Ehrenbreitstein

18Okt9:1520:30Herbstexkursion nach Wissembourg im ElsassHBF Koblenz- Bahnhofshalle

27Okt19:000:00Lesung mit Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollenKulturfabrik

29Okt18:0020:00Europas Stunde - der dritte Weg zwischen chinesischer Diktatur und US-PopulismusOnline

November

04Nov0:000:00Herzland Europas zwischen Frankreich und Deutschland - Wiege der europäischen Demokratie

09Nov(Nov 9)16:0022(Nov 22)17:00Ausstellung: Ich ziehe an mein weisses Kleid - Gedanken zum FriedenCitykirche

09Nov19:0020:00Gottesdienst zum Gedenken an die Reichsprogromnacht 1938Basilika St. Kastor

09Nov19:0020:30Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

17Nov17:3019:00Koblenz im Wiederaufbau (1945 - 1969)Volkshochschule Koblenz

19Nov9:0017:00Exkursion in die Bundesstadt BonnHBF Koblenz- Bahnhofshalle

19Nov18:0020:00Heimat Europa?

21Nov10:3012:45Siedlungsgeschichte im "Wilden Westen" von Koblenz - Ein Spaziergang durch die GoldgrubeSt. Barbara-Haus

25Nov17:0019:15Kriegsbewältigung und Wirtschaftswunder - Entdecken und Erleben im BundesarchivBundesarchiv

Dezember

10Dez8:4519:00Exkursion in die Landeshauptstadt MainzHBF Koblenz- Bahnhofshalle

Januar

No Events

Februar

No Events

März

No Events

April

No Events

Mai

No Events

Juni

No Events

Juli

No Events

Hintergrund:

Die Koblenzer Rittersturzkonferenz

Hintergrund:

Die Koblenzer

Rittersturzkonferenz

Anlass für die Koblenzer Wochen der Demokratie war die „Rittersturzkonferenz“, die sich 2018 zum 70ten Mal jährte. Vom 8. bis zum 10. Juli 1948 fanden auf dem Koblenzer Rittersturz – einem Felsvorsprung am Stadtrand, auf dem bis in die 1970er Jahre ein Tagungshotel stand – entscheidende Beratungen zur Verfassung des Grundgesetzes statt. Die Stadt Koblenz ist seither unmittelbar mit der Entstehung der Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland verbunden.

Anlass für die Veranstaltungsreihe waren allerdings auch die Veränderungen der demokratischen Kultur in Deutschland und Europa. Diese Ausgangspunkte haben die Stadt Koblenz dazu bewegt, die „Koblenzer Wochen der Demokratie“ zu veranstalten, um im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern aktiv zu einer Erneuerung der Demokratie im 21. Jahrhundert beizutragen.

Der Programmtitel „Wozu Demokratie?“ soll dazu anregen, gemeinsam über das Zusammenleben in Stadt und Region nachzudenken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt aktiv zu gestalten.

Konferenzteilnehmer von links: Lorenz Bock, Viktor Renner, Franz Suchan, Hermann Lüdemann, Rudolf Katz, Hinrich Wilhelm Kopf, Justus Danckwerts
(Bundesarchiv, Bild 175-05845 / CC-BY-SA 3.0)

Berghotel Rittersturz, 1930 (Stadtarchiv Koblenz FA 1-931)

Förderer

Finanziell geförderte Akteure

Leitlinien

Leitlinien der "Koblenzer Wochen der Demokratie"

Leitlinien des Bundesprogramms "Demokratie leben!"

Antragstellung

Bitte senden Sie das ausgefüllte Antragsformular unterschrieben per E-Mail an bildungsbuero@stadt.koblenz.de.

Antragsformular der "Partnerschaft für Demokratie Koblenz"

Rückblick 2019

Ihre Antworten zur Fragestellung „Was bedeutet Demokratie für mich?“

„Freiheit. Mitbestimmung. Gleichberechtigung.“

„Jede Meinung zählt.“

„Gesellschaftlicher Wandel gemeinsam gestalten.“

„Für die Sicherung der Menschenrechte und die Wahrung der Menschenwürde.“

„Um Menschen ein freies Leben zu ermöglichen und die Meinungsfreiheit zu unterstützen und zu fördern.“

„Demokratie ist ein Grundelement unserer Freiheit. Ohne Demokratie gibt es keine Freiheit.“

„Mitbestimmungsrecht.“

„Für Meinungsfreiheit und dafür, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger an der Politik durch Wahlen beteiligen können und ihre Meinung vertreten können.“

„Für Vielfalt in Europa.“

„Für mehr Gerechtigkeit und Bestimmungsrecht in der Zukunft.“

„Friedenssicherung, Freiheit, Individualität, Mitbestimmung des Volkes.“

„Damit alle Meinungen berücksichtigt werden.“

„Damit das Volk mitentscheiden kann.“

„Mitbestimmung, Offenheit und Freundschaft. Jeder zählt!“

„Die Demokratie ist eine Herrschaftsform, die auf das Wohlbefinden des Volkes ausgerichtet ist. Durch die Demokratie wird dem Volk die Möglichkeit gegeben, am politischen Prozess teilzunehmen und ihn mitzugestalten. Wir sollten die Demokratie schätzen und die Möglichkeit durch Wahlen zu partizipieren wahrnehmen.“

„Um eine Stimme und Mitsprache in der Politik zu haben.“

„Damit das Wohl der Mehrheit über dem Wunsch des Einzelnen steht.“

„Damit jeder Mensch die gleichen Rechte hat und niemand dem anderen unterworfen ist.“

„Demokratie schafft und garantiert den Freiraum für ein menschenwürdiges Leben.“

„Demokratie ist wichtig, damit die Rechte des Einzelnen gesichert sind und sich die Geschichte nicht wiederholt.“

„Für eine friedliche Gesellschaft innen und Frieden mit den Nachbarn außen.“

„Es ist wichtig, aus Fehlern zu lernen. Demokratie sollte jedem Menschen gleichermaßen die Chance auf ein gutes Leben mit gleichen Rechten geben.“

„Um Stabilität für den Erhalt der Meinungen des Volkes zu erhalten.“

„Weil nur so meine Stimme zählt.“

„Demokratie ist der Schlüssel zur Freiheit. Außerdem ist es meiner Meinung nach die Voraussetzung für Frieden innerhalb eines „Landes, denn erst, wenn jeder die Möglichkeit hat für eigene Interessen einzustehen, können die Menschen zufrieden sein.“

„Meiner Meinung nach ist Demokratie die Voraussetzung für Frieden und Freiheit.“

„Gegen Diktatur. Für Frieden und Zusammenkommen mehrerer Kulturen.“

Rückblick 2018

Abschlussveranstaltung

auf dem Münzplatz

Am 15. Juni 2018 fand auf dem Münzplatz ein Open-Air Konzert von und mit Music Live e.V. statt, welches von der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich unterstützt wurde. Neben Musik von den Bands Rag a Muffin, Tonspuren und Strom & Wasser hat die Kulturfabrik Koblenz und die Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V. auf der Bühne ihre Projekte vorgestellt. Diese wechselten sich mit Talk-Runden, unter anderem mit dem rheinland-pfälzischen Landtagspräsidenten Hendrik Hering, ab. Darüber hinaus luden Infostände, unter anderem der Landeszentrale für politische Bildung und des Vereins Merida e.V., zur Diskussion ein.
Für die Koblenzer Wochen der Demokratie wird am 06.05.2019 eine Auftaktveranstaltung im kurfürstlichen Schloss stattfinden. Wir freuen uns sehr, dass Herr Prof. Dr. Dr. Di Fabio, Bundesverfassungsrichter a.D., einen Vortrag zum Thema Demokratie halten wird.

Musik mit hohem Gute-Laune Faktor: Strom & Wasser

Tonspuren (Foto Kai Myller)

Ihre Antworten zur Fragestellung „Was bedeutet Demokratie für mich?“

„Weil es das Geilste ist!“
„Um immer die Wahl zu haben und jeden Tag Freiheit leben zu können.“

„Selbstbereicherung, Verwirrung, Ungleichverteilung, Monopolisierung, Privatisierung, Kapitalisierung. HÄ? Weil wir in einer ironischen Welt leben…“

„Freie, weitgehend selbstbestimmte Lebensführung in einer pluralistischen Gesellschaft, ohne Willkürregime.“

„Vielfalt leben, Wissen weitergeben, Schwachen helfen.“

„Damit nicht einige Wenige über Wenige verfügen und Menschsein möglich wird“

„Wo? Am Rhein, an der Mosel, auf Fahrradwegen, im Leben, im Geburtskanal, in der Familie, in der Nachbarschaft, in Kindergärten, auf dem Arbeitsplatz, in Vereinen, in der Schule.“

„Demokratie als respektvolle Lebensform“

„Um ein freies, gutes und anregendes Leben zu führen!“

„Teilhabe am gesamtgesellschaftlichen Leben…reflexive Haltung für das Gemeinwohl und eine solidarische Gemeinschaft…Achtung der Würde. Partizipation. Bildung. Autonomie. Aufklärung.“

„Damit die Chancengleichheit nicht nach der Grundschule endet!“

„Weil sie unserem Selbstverständnis als selbstbestimmten Individuen entspricht.“

„Ziel der Bildung: reflexive Haltung zu sich und der Gesellschaft. Aufgabe von Bildungsinstitutionen: Befähigung zur Meinungsbildung → Voraussetzung für Demokratie, damit die Gesellschaft sich in einem stetigen Prozess der Lebensgestaltung befindet, an dem sich ALLE beteiligen können.“

„Im demokratischen Miteinander kann jede Person ihren Platz finden, sich mit seinen Begabungen entwickeln und diese zum Wohle von uns allen in die Gesellschaft einbringen.“

„Zur freien Entfaltung der Persönlichkeit“

„Für uns!“

„Auf die Liebe unter den Menschen und die Einsichtsfähigkeit der Politik.“„Demo-kratie = Volks-herrschaft (ex-klusiv). Anthopo-kratie = Menschen-Herrschaft (in-klusiv). Volk=Gruppe von Menschen. Lieber Anthropokratie

„Lest doch bitte vor aus Carl Zuckmayers „Des Teufels General die Rede des General Harras – das sagt alles!“

„Demokratie sollte die größtmögliche Freiheit des Individuums ermöglichen, ohne andere Individuen einzuschränken oder zu verletzen (Tierquälerei, Sklaverei, Tötung von Mensch und Tier)“

„Die Freiheit sich auseinanderzusetzen!“

„Damit auch „leise“ (resignierte, überlegende, zurückhaltende, benachteiligte, orientierunglose…) Stimmen gehört werden“

„Um jedem Menschen, egal welcher Herkunft, eine Teilhabe an unserer Gesellschaft zu ermöglichen“
„Zum Schutz unserer Menschenrechte“

„Demokratie heißt Freiheit des Denkens und Toleranz. Dies müssten vor allem die Religionen bzw. deren Kultur lernen.“

„Demokratie heißt für mich, meine Meinung sagen zu dürfen – ganz offen! Aber immer auf den Respekt – dem Anderen gegenüber!“

„Frieden“

„Ich beschreibe diese Karte, weil ich mitbestimmen will, ein gleicher Teil eines Ganzen sein, mich dafür einsetzen, dass es ein Ganzes gibt. Wir wollen uns bilden, wir wollen mündig sein. Und daher leben wir im besten System, was es bisher gibt. Seid euch bewusst, dass das Gute nicht selbstverständlich ist. Wenn ihr nicht zufrieden seid, DENKT und macht es SPRECHBAR, weil WIR DÜRFEN!“

„Ich habe mich ganz irre gefreut, auf so eine Aktion die mit so vielen tagesaktuellen Themen auf die Beine gestellt wurde!“

„Geregelte Freiheit + Vielfalt“

„In der Demokratie ist freies Leben möglich, verbunden mit Verantwortung für die Gestaltung des eigenen Lebens und der Gestaltung des Lebens in unserer Gesellschaft.“

„bzw. was bedeutet Demokratie für mich? Vor dem Film „Freistunde“: Mitbestimmung –Teilnahme der Bevölkerung, Bildung für alle, Gleichberechtigung, Freiheit, um auch Minderheiten eine Stimme zu geben. Nach dem Film: ein schöner Ansatz – vor allem für Schulen, keine Lösung für alle Schulen und Schüler, als Konzept – welchem in Schulen mehr Beachtung geschenkt werden sollte, Partizipation, als Schulform eine gute Vorbereitung auf das Leben“

Bilder von den Koblenzer Wochen der Demokratie 2018

Feedback

X